30 Jahre Metatop!

Eingetragener Verein (e.V.)

Gemäß §§ 56 ff. BGB sind für den Zusammenschluss zu einem eingetragenen Verein, sieben Personen - auch Gründungsmitglieder genannt - notwendig, die einen gemeinsamen Zweck verfolgen. Durch den Eintrag des Vereins in das Vereinsregister sind alle Vereinsmitglieder nicht mehr mit ihrem privaten Vermögen haftbar. Die Haftung für etwaige Verbindlichkeiten des Vereins bezieht sich somit rein auf das Vereinsvermögen. Da der Verein, durch den Eintrag ins Vereinsregister, zu einer juristischen Person wird, benötigt er Organe, die den Verein nach innen bzw. außen hin vertreten.

Die Mitgliederversammlung vertritt dabei die Grundgesamtheit aller Vereinsmitglieder und gilt in Vereinen als das höchste Willensbildungsorgan. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung zählt die Wahl eines Vorstands und eines Kassenwarts. Zudem nimmt sie die Jahresberichte entgegen und entlastet den Vorstand, vorausgesetzt dieser hat sein Amt sinngemäß erfüllt. Darüber hinaus legt die Mitgliederversammlung die Mitgliedsbeiträge fest und beschließt Anträge, die der Vereinsarbeit zuträglich sind. Ein weiteres wichtiges Organ eines Vereins ist der Vorstand. Dieser ist der gesetzliche Vertreter nach außen. Im Grunde genommen setzt der Vorstand die Beschlüsse der Mitgliederversammlung um und erstellt einen Jahresbericht. Für einen Verein sind beide Organe unabdingbar und von großer Bedeutung. Vereinsausschüsse, Beiräte o. ä. sind dahingegen nicht zwingend notwendig.